76. EAGE Conference & Exhibition
in Amsterdam, Niederlande

(von Aglaja & Florian)

Ein Gruppe von Studenten wagte sich auch 2014 wieder auf das Großspektakel der EAGE vom 16.06. - 19.06., diesmal in Amsterdam. Die Eindrücke, Impressionen, wichtige Fakten und lustige Geschichten gibts hier. Klick auf eine Überschrift um sie alle zu lesen

 

Tag 1 : Amsterdam und Icebreaker

Vor Beginn der 76. EAGE Konferenz nahmen sich die meisten Teilnehmer die Zeit, um die schöne Stadt Amsterdam zu besichtigen. Einige zu Fuß, andere mit dem Rad. Allgemein befinden wir uns in der Fahrradstadt überhaupt. Räder, vor allem "Holländer", sind überall zu sehen. Am späteren Nachmittag wurde die Konferenz mit einer Debatte zwischen unterschiedlichen Firmen eröffnet. Hauptthema der diesjährigen EAGE: Grenzübergreifende Kommunikation und zukünftige Energiebereitstellung. Im Anschluss wurden einige Awards verliehen, wobei einer an Valentina Socco ging, die uns im letzten Jahr während der HL-Tour in Berlin die Ehre erwies. Für einen fließenden Übergang zur Eröffnung der Austellungsfläche sorgte dann der Icebreaker. Mit reichlich Getränken und Fingerfood wurden alle Teilnehmer herzlichst begrüßt und erste Kontakte wurden geknüpft. Auch alte Bekanntschaften wurden gepflegt und wieder aufgenommen. Um 20 Uhr endete der Icebreaker und einige von uns ließen den Abend in einer Pizzeria bei einer kleinen Erfrischung ausklingen.


Tag 2 : Jobmöglichkeiten

Den zweiten Tag begannen wir mit dem angebotenen Frühstück auf der Ausstellungsfläche. Sglich danach machten sich Jonas, Chris und Florian auf zur "traditionellen" Maersk Oil Challenge Begrüßung, um auch dieses Jahr wieder ein LEGO Boot zu gewinnen. Während einige spielten nahmen andere die Chance wahr und sprachen mit den Recruitern von Maersk Oil. Ich, Florian, wurde sofort von einem erkannt und konnte in einem Gespräch viel erfahren. Beim Gang durch die Korridore trafen wir uns bekannte Wissenschaftler aus Neuseeland.
Die erste Posterpräsentation aus unseren Reihen war erfolgreich und auch das Publikum war erfreut. Während wir Shell, BP und andere Firmen besuchten, konnten wir viele wichtige Informationen über ihre "Graduate Programs" in Erfahrung bringen, die uns auf jedenfall bei einer Bewerbung weiterhelfen werden. Außerdem holten wir uns noch Meinungen von Außenstehenden ein, die diese Programme als sehr schwer erreichbar bewerteten.
Während des GeoQuizzes kamen unsere beiden Teams diesmal nur ganz knapp nicht in die Top 10. Beim Student Evening im Grand Hotel Krasnapolsky nutzen wir die Möglichkeit um zu networken und auch Partystimmung kam auf. Zu unserer Freude konnten wir Kontakt zu einem Juniorwissenschaftler von TOTAL herstellen, der sehr an der SGS Vortragsreihe interessiert ist.


Tag 3 : Netzwerken, CVs und mehr

Am dritten Tag haben unsere CVs den Firmen zu gespielt und sogleich eine erste Einschätzung bekommen. Je nach Präferenzen kann man hier wichtige Informationen und gutes Feedback erhalten. Wir bekamen einen ersten Eindruck ob die Branche zu einem passt. Die Student Challenges, wie zB die "Create Your Energy" Bike Challenge wurde natürlich auch nicht ausgelassen.
Um die Gespräche um die Anwerbung eines Young Professionals von TOTAL für eine Vortrag an unserer Universität zu unterstreichen, haben wir mit Sylvie Grimaud gesprochen und sind nun in engem email Kontakt mit ihr.
Gegen 14 Uhr gab Florian seinen Vortrag, der nur einer von 7 Präsentationen aus unserem Fachbereich (Berlin) war. Leider war der Ort der ePoster Präsentation nicht gut ausgewählt, da er sich in einem Durchgang, in dem regelmäßig Leute vorbeiliefen, befand.
Am Abend gab es für Studenten die Möglichkeit beim Conference Evening gute Musik zu gutem Essen zu hören. Hinzu kam noch die Chance auf interessante Gespräche mit Forschern, Industrievertretern und anderen Studenten. Viele bekannte Gesichter konnten von uns erkannt und in Gespräche verwickelt werden.


Tag 4 : Ende gut, Alles gut

Am letzten Tag wurden noch einmal alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein letztes Mal zum Unternehmen seiner Wahl gehen und noch einmal ins Gespräch kommen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Daneben wurden an vielen Ständen die Hauptpreise verlost und auch im Studentenbereich ging es heiß her. Das Highlight hier war die Verlosung des Travel Grants für die nächstjährige Tagung und Ausstellung in Madrid. Auch dieses Jahr war die SGS erfolgreich und ein Mitglied (Ramona) wurde auserwählt im nächsten Jahr finanziell unterstützt zu werden. Zum krönenden Abschluss gewann unser Student Chapter die Auszeichnung 2.Platz "Best EAGE Student Chapter".
Im Rahmen der anschließenden Exhibition Tour wurden noch einmal mehr die Majorplayer der Öl und Gasindustrie vorgestellt, welche sich natürlich alle als "the best" betitelten und uns mit ihren Goodies und studentischen Angeboten und Jobchancen umgarnten. So mussten wir erfahren, dass laut TOTAL im Jahre 2035 immer noch 73% der Energiebereitstellung durch Kohle, Gas und Öl getragen werden wird und dass die Zeit in der wir "einfach" (kostengünstig) an Öl herankommen vorbei sei.
Beim letzten Zusammentreffen mit unseren Freunden aus Polen, Russland oder den USA konnten wir noch einige Ideen austauschen und verabredeten uns für nächstes Jahr in Madrid. Als sich gegen 17:00 Uhr auch diese EAGE dem Ende neigte, beendeten einige ihre Amsterdamerfahrung mit ein zwei Spielchen am Kicker, wohin gegen andere bis zur letzten Minute auf der Ausstellungsfläche Kontakte knüpften. Einige flogen schon am Abend nach Hause und andere blieben noch ein, zwei Tage in Amsterdam und erholten sich vom vielen Kontakte knüpfen, stehen und dem so langsam sich bemerkbar machenden Schlafentzug.


Fazit

Florian

Die Möglichkeiten, die sich einem auf solch einer Konferenz/Ausstellung bieten, sind schier endlos. Wer sich vorher informiert und nicht "blauäugig" an die Stände ran geht, kann unter Umständen sogar ein Jobangebot ergattern oder zumindest die Einsicht, nicht zum jeweiligen Unternehmen zu passen. Nicht zu vergessen, sind die vielen aufgeschlossenen und aus allen Ecken dieser Welt kommenden Teilnehmer bzw. Studenten, mit denen man sich über ihre und seine eigenen Erfahrungen austauschen kann.
Wer weiß, welche Vorteile ein Graduierter hat, wenn sie/er zufällig einen späteren Mitarbeiter kennenlernt, der einen zu einem späteren Job verhelfen könnte. Das Wichtigste Resume ist somit "networking, networking, networking". Jeder fängt bei 0 an und muss zusehen, nach dem Studium Fuß in der Berufswelt zu fassen. Warum also nicht schonmal auf einer Konferenz reinschnuppern.